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KurdWatch, 24. Juni 2017 – Städte

ʿAfrin (kurd. Efrîn) liegt in der Provinz Aleppo im Bezirk ʿAfrin, circa 65 Kilometer nordwestlich von Aleppo. Im Bezirk ʿAfrin leben etwa 470 000 Menschen, die Einwohnerzahl der Stadt selbst beträgt circa 80 000. Die Mehrheit von ihnen sind Kurden, darunter viele Yeziden, nur ein bis zwei Prozent der Gesamtbevölkerung des Bezirks ʿAfrin sind Araber. ʿAfrin ist vor allem berühmt für den Anbau von Oliven sowie für die Ruinen des Klosters von St. Simeon.

ʿAin al‑ʿArab (kurd. Kobanî) liegt in der Provinz Aleppo im Bezirk ʿAin al‑ʿArab, etwa 165 Kilometer östlich von Aleppo und 30 Kilometer östlich des Euphrat. Im Bezirk ʿAin al‑ʿArab leben circa 250 000 Menschen, in der Stadt selbst um die 75 000.

ʿAin Diwar (kurd. Eyndîwer) liegt in der Provinz al‑Hasaka im Bezirk al‑Malikiya, nordöstlich der Stadt al‑Malikiya (Dêrik) am Tigris. Der Ort ist bekannt für die Ruine einer römischen Brücke, die heute ein beliebtes Ausflugsziel ist. In ʿAin Diwar leben heute circa zwanzig Familien.

ʿAmuda (kurd. Amûdê) liegt in der Provinz al‑Hasaka im Bezirk al‑Qamischli, circa 30 Kilometer westlich von al‑Qamischli und 80 Kilometer nordöstlich von al‑Hasaka. Der die Stadt und 156 Dörfer umfassende Unterbezirk ʿAmuda hat circa 200 000 Einwohner. In den südlich der Stadt gelegenen Dörfern leben zahlreiche Yeziden. Am 13. November 1960 kamen bei einem Brand im Kino von ʿAmuda, für den die syrische Regierung verantwortlich gemacht wurde, circa zweihundert Schulkinder ums Leben.

Al‑Darbasiya (kurd. Dirbêsî) liegt in der Provinz al‑Hasaka im Bezirk Raʾs al‑ʿAin, circa 85 Kilometer nördlich der Stadt al‑Hasaka und 26 Kilometer westlich von ʿAmuda. Der Unterbezirk Darbasiya hat etwa 120 000 Einwohner, in der Stadt selbst leben circa 30 000 Menschen.

Al‑Dschawadiya (kurd. Çil Axa) liegt in der Provinz al‑Hasaka im Bezirk al‑Malikiya, circa 40 Kilometer westlich von al‑Malikiya (Dêrik) und 30 Kilometer östlich von al‑Qahtaniya (Tirbesipî). In al‑Dschawadiya leben circa 5 000 Einwohner, zur Hälfte Kurden und zur Hälfte Araber.

Al‑Hasaka (kurd. Hisiça) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz sowie des gleichnamigen Bezirks. Sie liegt circa 600 Kilometer nordöstlich von Damaskus an den Flüssen Khabur und Dschaghdschagh und hat etwa 180 000 Einwohner – Araber, Kurden und Christen. In der Stadt sowie den nördlich von ihr gelegenen Dörfern leben zahlreiche Yeziden.

Al‑Malikiya (kurd. Dêrik) liegt in der Provinz al‑Hasaka im Bezirk al‑Malikiya, im äußersten Nordosten Syriens. Die Stadt befindet sich etwa 185 Kilometer nordöstlich von al‑Hasaka und 98 Kilometer östlich von al‑Qamischli. Der Bezirk al‑Malikiya hat circa 175 000 Einwohner, die Stadt selbst um die 50 000 Bewohner, davon etwa 15 000 Christen. Al‑Malikiya gehört zu denjenigen Bezirken der Provinz al‑Hasaka, in denen von der Regierung arabische Familien angesiedelt wurden.

Al‑Qahtaniya (ehemals Qubur al‑Bid, kurd. Tirbesipî) liegt in der Provinz al‑Hasaka im Bezirk al‑Qamischli, circa 18 Kilometer östlich der Stadt al‑Qamischli, inmitten einer ausgedehnten, äußerst fruchtbaren Ebene. Die Stadt hat circa 25 000 Einwohner, ihre Bevölkerung setzt sich aus Kurden, Assyrern, Armeniern und Arabern zusammen. Insgesamt hat der Unterbezirk al‑Qahtaniya (inklusive seiner 140 Dörfer) 120 000 Einwohner. In der Stadt al‑Qahtaniya (Tirbesipî) leben, ebenso wie in den nördlich gelegenen Dörfern, zahlreiche Yeziden.

Al‑Qamischli (kurd. Qamişlo) liegt in der Provinz al‑Hasaka im Bezirk al‑Qamischli, circa 80 Kilometer nordöstlich der Stadt al‑Hasaka. Mit etwa 400 000 Einwohnern ist al‑Qamischli die größte kurdische Stadt in Syrien, wobei viele Bewohner an anderen Orten registriert und erst in den letzten Jahren in die Stadt gezogen sind. Die Mehrheit der Einwohner sind Kurden (circa 70 Prozent), gefolgt von Arabern (circa 20 Prozent), und Christen (circa 10 Prozent). Bis 1994 gab es in al‑Qamischli eine jüdische Gemeinde. Die letzte jüdische Familie ist im Sommer 2009 ausgewandert. International wurde al‑Qamischli nach dem 12. März 2004 bekannt, als es im Anschluss an ein Fußballspiel zu tagelangen Unruhen kam, die sich auf ganz Syrien ausweiteten. Al‑Qamischli verfügt über einen Flughafen für den Inlandsverkehr. Der Bezirk al‑Qamischli gehört zu denjenigen Bezirken der Provinz al‑Hasaka, in denen von der Regierung arabische Familien angesiedelt wurden.

Raʾs al‑ʿAin (kurd. Serê Kaniyê) liegt in der Provinz al‑Hasaka im Bezirk Raʾs al‑ʿAin, etwa 80 Kilometer nordwestlich der Stadt al‑Hasaka und 100 Kilometer westlich der Stadt al‑Qamischli. Raʾs al‑ʿAin (Serê Kaniyê) hat um die 50 000 Einwohner. In den südlich der Stadt gelegenen Dörfern leben zahlreiche Yeziden. Der Bezirk Raʾs al‑ʿAin gehört zu denjenigen Bezirken der Provinz al‑Hasaka, in denen von der Regierung arabische Familien angesiedelt wurden. Darüber hinaus ist der Bezirk berühmt für seine Wasserquellen.

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