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Berichte

Ethnische Säuberungen in Tall Abyad? Merkmale der Herrschaft von YPG und PYD in den vom IS eroberten Gebieten

Im Juni 2015 gelang es den Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) mit militärischer Unterstützung der US‑Luftwaffe, die Stadt Tall Abyad und die umliegenden Gebiete vom Islamischen Staat (IS) zu erobern. In diesem Zusammenhang wurden der PYD und ihren Volksverteidigungseinheiten massive Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, bis hin zu ethnischen Säuberungen. Der vorliegende Bericht beschäftigt sich mit der Frage, wie PYD und YPG in einem Gebiet agieren, das sich von den bereits seit 2012 von ihnen verwalteten Regionen Dschazira, ʿAfrin und ʿAin al‑ʿArab (Kobanî) dadurch erheblich unterscheidet, dass es überwiegend arabisch besiedelt ist. In den neu eroberten Gebieten rund um Tall Abyad sind nur etwa zehn Prozent der Bevölkerung Kurden. Weitere fünfzehn Prozent sind Turkmenen. Mit welchen Methoden und Instrumenten gelingt es der PYD, diese Gebiete zu regieren? Wie sieht die Menschenrechtsbilanz dort aus? Gab es groß angelegte, ethnisch motivierte Vertreibungen aus der Region?

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Zwangsrekrutierungen und der Einsatz von Kindersoldaten durch die Partei der Demokratischen Union in Syrien

Am 13. Juli 2014 hat der von der Partei der Demokratischen Union (PYD) eingesetzte Legislativrat im Kanton Dschazira ein Wehrpflichtgesetz mit dem Titel »Pflicht zur Selbstverteidigung« erlassen. Der vorliegende Bericht analysiert den Gesetzestext und beschäftigt sich mit der Rekrutierungspraxis der Parteimiliz der PYD, den Volksverteidigungseinheiten (YPG), seit Verabschiedung des Gesetzes.

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Was will die syrischkurdische Opposition?
Politik zwischen Erbil, Sulaimaniya, Damaskus und Qandil

September 2013 – Zu Beginn der Proteste in Syrien im Frühjahr 2011 gingen viele Beobachter davon aus, dass die Kurden eine Schlüsselrolle beim Sturz des Regimes spielen würden. Obgleich in mehr als ein Dutzend politische Parteien zersplittert, war die kurdische Opposition der am besten organisierte Teil der syrischen Opposition insgesamt. Tatsächlich spielen die Kurden bislang nur eine Nebenrolle bei den Aufständen. Die Ursachen hierfür werden in diesem Bericht analysiert. Darüber hinaus schließt er an unseren im Dezember 2011 veröffentlichten Bericht »Wer ist die syrischkurdische Opposition? Die Entwicklung kurdischer Parteien 1956–2011« an und skizziert die Entwicklungen seit Oktober 2011. Der Begriff »Opposition« ist dabei insofern weiter gefasst, als mit den Jugendgruppen und den kurdischen Einheiten innerhalb der Freien Syrischen Armee (FSA) neue oppositionelle Akteure die politische Bühne betreten haben.

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Wer ist die syrischkurdische Opposition?
Die Entwicklung kurdischer Parteien 1956‒2011


Anliegen dieses Aufsatzes ist es, die aktuelle kurdische Parteienlandschaft in Syrien, ihre Protagonisten, ihre politischen Ziele, ihr konkretes politisches Handeln sowie ihre gesellschaftliche Bedeutung zu analysieren. Gerade zum aktuellen Zeitpunkt ist eine politische Analyse der kurdischen Parteien, die ein wesentlicher Bestandteil der syrischen Opposition sind, von erheblicher Bedeutung.

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Yeziden in Syrien: Zwischen Akzeptanz und Marginalisierung

Werden Yeziden aufgrund ihres Glaubens von staatlicher syrischer Seite verfolgt? Können Yeziden ihren Glauben im öffentlichen Raum leben? Wie sieht das Verhältnis zwischen muslimischer Mehrheit und yezidischer Minderheit aus? Nach einer kurzen Einführung in die Grundzüge des yezidischen Glaubens sowie Ausführungen zu den Siedlungsgebieten der Yeziden in Syrien versucht dieser Bericht, Antwort auf diese und ähnliche Fragen zu geben.

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Dekret 49 ‒ Enteignung der kurdischen Bevölkerung?
Anmerkungen zu den politischen Implikationen und ökonomischen Folgen eines Erlasses

Am 10. September 2008 erließ der syrische Präsident Dekret 49. Das Dekret änderte Gesetz 41 vom 26. Oktober 2004, welches den Besitz, den Verkauf und die Verpachtung von Grundstücken in Grenzregionen regelte. Innerhalb kurdischer und prokurdischer Kreise wurde das Dekret nahezu einhellig als »antikurdisch« bezeichnet.

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Staatenlose Kurden in Syrien - Illegale Eindringlinge oder Opfer nationalistischer Politik?

Am 23. August 1962 beschloss die syrische Regierung mit dem Dekret Nr. 93 eine außerordentliche Volkszählung für die Provinz al-Hasaka, die am 5. Oktober 1962 durchgeführt wurde. In ihrer Folge verloren rund 120 000 Kurden die syrische Staatsangehörigkeit und damit grundlegende Bürgerrechte.

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Der »Aufstand von al-Qamischli« - Beginn einer »neuen Ära« für die Kurden Syriens?

Im März 2004 kam es in den kurdischen Regionen Dschazira, ʿAfrin (Dschabal al-Akrad) und ʿAin al-ʿArab (Kobanî), aber auch in Aleppo und Damaskus, zu gewalttätigen Massendemonstrationen und antisyrischen Kundgebungen, die es in diesem Umfang in der Geschichte der Kurden Syriens noch nicht gegeben hatte.

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»Ihr Großvater wird die Operation überleben, aber nicht den Aufenthalt auf unserer Intensivstation« - Anmerkungen zum syrischen Gesundheitssystem

Seit den 1970er Jahren hat sich die Gesundheitssituation in Syrien erheblich verbessert - dies zeigen etwa Indikatoren wie die durchschnittliche Lebenserwartung.

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Der Kinobrand von ʿAmuda im November 1960

Der Brand im Kino von ʿAmuda am 13. November 1960, bei dem mehrere hundert kurdische Schulkinder ums Leben kamen, gehört zu denjenigen Ereignissen, die stets genannt werden, wenn es um die Geschichte der Diskriminierung der kurdischen Bevölkerung in Syrien geht.

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Die Kurdenpolitik der syrischen Regierung und die Entwicklung der kurdischen Bewegung seit 1920

Die etwa zwei Millionen Kurden in Syrien stellen nach den Arabern die zweitgrößte ethnische Gruppe innerhalb der Gesamtbevölkerung (von insgesamt rund zwanzig Millionen) dar.

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