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Genf: Kurdischer Nationalrat fordert Entlassung von Delegationsleiter

KurdWatch, 30. März 2016 – Am 25. März 2016 hat der Kurdische Nationalrat in einer Erklärung die Entlassung von Asʿad az‑Zuʿbi, dem Leiter der Verhandlungsdelegation der syrischen Opposition bei den Friedensverhandlungen in Genf, gefordert. Hintergund war die Wiederveröffentlichung eines bereits vor einem Jahr gegebenen Interviews az‑Zuʿbis. In dem Interview hatte az‑Zuʿbi unter anderem geäußert, die Schwäche und die Zerstörung der arabischen Nation habe damit begonnen, dass Kalifen die Macht in der arabischen Welt übernommen hätten, deren Mütter kurdischer beziehungsweise turkmenischer Herkunft gewesen seien. Weiterhin bezifferte er die kurdische Bevölkerung Syriens auf nur ein Prozent der Gesamtbevölkerung. An anderer Stelle empörte er sich, die Kurden hätten in der Zeit von Hafiz al‑Assad lediglich ein Papier gewünscht, das ihr Menschsein beweise, während sie heutzutage Forderungen hätten. Sie wollten ihre eigenen Länder und separaten Regionen schaffen und Menschen wie alle anderen sein. Zu den USA heißt es, er mache ihnen im Gegensatz zu »dreckigen Ländern« wie dem Irak, Algerien und dem Libanon keine Vorwürfe, nicht aufseiten des syrischen Volkes gestanden zu haben, da bekannt sei, dass sie Araber und Muslime hassten.

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