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KURDWATCH, 20. August 2014 – Nachdem der Aktivist und Journalist des oppositionellen syrischen Fernsehsenders Orient Saʿdun as‑Sinnu (geb. 1980 in ad‑Darbasiya) bereits am 25. Juli 2014 von Mitarbeitern des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), mehrerer Stunden festgehalten worden war, wurde er am 7. August 2014 erneut entführt. Hintergrund der Entführungen ist die Forderung des Asayiş, dass alle Journalisten für jede einzelne Recherche eine gesonderte Genehmigung beantragen. As‑Sinnu erklärte gegenüber KurdWatch: »Sie haben mir meine Kamera weggenommen. Beim Verhör haben sie mich grob behandelt, aber nicht geschlagen. Die ersten sechs Stunden musste ich in einer Einzelzelle von drei Quadratmetern verbringen.« In der Nacht des 9. August kam der Journalist wieder frei.

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KURDWATCH, 19. August 2014 – Am 6. August 2014 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), Nuri Dschabr aus seinem Laden in ʿAfrin entführt. Dschabr ist Mitglied der Demokratischen Partei Kurdistans – Syrien (PDK‑S).

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KURDWATCH, 19. August 2014 – Am 13. August 2014 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), eine Demonstration des Kurdischen Nationalrats in al‑Qamischli kurz nach Beginn beendet, da keine Demonstrationsgenehmigung vorlag. Etwa achthundert Personen hatten gegen Angriffe des Islamischen Staats auf die kurdischen Gebiete Syriens und des Irak demonstrieren wollen. Der Vorsitzende des lokalen Komitees des Kurdischen Nationalrats in al‑Qamischli, Wadschdi Darwisch, und sein Stellvertreter Iyad ʿAbdulkarim wurden vom Asayiş entführt.

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KURDWATCH, 19. August 2014 – Am 6. August 2014 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), in al‑Malikiya angeordnet, die Hochzeitsfeier von Yaʿqub Dawud zu beenden. Bangin Dawud, der Bruder des Bräutigams, erklärte gegenüber KurdWatch: »Sie haben keinen Grund genannt. Nachdem der Asayiş gegangen war, wurde die Hochzeit ohne Musikanlage weitergefeiert«. Die Familie von Yaʿqub Dawud steht der Kurdischen Demokratischen Partei – Syrien nahe.

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KURDWATCH, 16. August 2014 – Zwischen dem 3. und 8. August 2014 sind mehr als 15 000 Flüchtlinge yezidischer Religionszugehörigkeit aus dem irakischen Sindschar in den kurdischen Gebieten Syriens eingetroffen. Die meisten der Flüchtlinge, die vor Angriffen des Islamischen Staats flohen, zogen nach kurzer Pause weiter Richtung Irakisch-Kurdistan. Am 5. August versuchten Mitglieder der Partei der Demokratischen Union (PYD), Vertreter des Kurdischen Nationalrats in al‑Maʿbada (Girkê Legê) daran zu hindern, die Flüchtlinge mit Hilfsgütern zu versorgen. Am 8. August kam es zu einem ähnlichen Vorfall, als Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der PYD, und Milizionäre der Volkverteidigungseinheiten (YPG) der PYD die Verteilung von Hilfsgütern an yezidische Flüchtlinge in einem Büro des Kurdischen Nationalrats untersagten und in die Luft schossen. PYD‑nahe Medien stellen die PYD und ihre Miliz als alleinige »Retter« der Yeziden dar.

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KURDWATCH, 15. August 2014 – Am 6. August 2014 ist in al‑Maʿbada (Girkê Legê) eine Autobombe explodiert. Dabei wurde eine Person verletzt. Der Hintergrund der Explosion ist nicht bekannt.

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KURDWATCH, 15. August 2014 – Am 6. August 2014 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), Bahzad Husain Yaʿqub (geb. 1980, verheiratet, zwei Kinder) in al‑Maʿbada (Girkê Legê) entführt. Yaʿqub hatte Milizionäre der Volksverteidigungseinheiten (YPG) der PYD aufgefordert, eines ihrer Fahrzeuge umzuparken, weil dieses den Eingang zu seinem Lager versperrte.

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KURDWATCH, 14. August 2014 – Am 8. August 2014 hat das lokale Komitee des Kurdischen Nationalrats in ʿAmuda eine Demonstration gegen Angriffe des Islamischen Staats auf yezidische Ortschaften im Irak organisiert. Etwa dreihundert Personen nahmen an der Veranstaltung teil.

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KURDWATCH, 14. August 2014 – Am 8. August 2014 hat der Legislativrat der von der Partei der Demokratischen Union (PYD) eingesetzten Übergangsregierung für den Kanton Kobanî (ʿAin al‑ʿArab) entschieden, dass die Büros aller Parteien und Organisationen geschlossen werden, die bis zum 14. August 2014 nicht genehmigt worden sind [weitere Informationen]. Bislang hat der Kurdische Nationalrat die Übergangsregierungen der drei Kantone nicht anerkannt, keine seiner Mitgliedsparteien hat eine Genehmigung auf Grundlage des neuen Parteiengesetzes beantragt.

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KURDWATCH, 13. August 2014 – Am 5. August 2014 ist der fünfundvierzigjährige Dschumʿa Bilal Khaschman (verheiratet, fünf Kinder) bei dem Versuch, die türkisch-syrische Grenze Richtung Türkei illegal zu überqueren, von türkischen Grenzsoldaten angeschossen worden. Khaschman erlag wenige Stunden später in einem Krankenhaus in ʿAin al‑ʿArab (Kobanî) seinen Verletzungen.

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KURDWATCH, 13. August 2014 – Am 6. August 2014 haben etwa dreißig Anhänger des syrischen Regimes im Zentrum der Stadt al‑Qamischli demonstriert. Sie riefen Parolen gegen die Angriffe des Islamischen Staats sowie für den syrischen Präsidenten. Die Demonstration wurde von syrischen Sicherheitskräften geschützt.

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KURDWATCH, 11. August 2014 – Schadi Hauass Muhammad (geb. 1990 in al‑Qamischli), ist am 12. August 2012 während seines Militärdienstes verschwunden. Er war nur wenige Monate zuvor, am 26. April 2012, eingezogen worden. Es gibt keine Hinweise auf seinen Verbleib.

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KURDWATCH, 10. August 2014 – Am 1. August 2014 hat die Partei der Demokratischen Union (PYD) in den überwiegend kurdisch bewohnten Vierteln der Stadt al‑Hasaka eine Ausgangssperre von 23 Uhr bis 12 Uhr Mittag des Folgetages verhängt. Darüber hinaus wurden alle Ladenbesitzer aufgefordert, ihre Läden um 22 Uhr zu schließen. Hintergrund der Maßnahme waren die anhaltenden Angriffe des Islamischen Staats. Die Ausgangssperre wurde lediglich bis in die frühen Morgenstunden des 2. August befolgt.

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KURDWATCH, 8. August 2014 – Am 4. August 2014 haben Kämpfer des Islamischen Staats weitere acht der am 29. Mai 2014 entführten Schüler [weitere Informationen] freigelassen. Die Freilassung soll aus gesundheitlichen Gründen erfolgt sein.

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