KurdWatch
 

Bleiben Sie informiert mit unserem Newsletter
Ihre E-Mail-Adresse

anmelden
abmelden
 
 

KURDWATCH, 22. Mai 2015 – Am 17. und 18. Mai 2015 haben Kämpfer der Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) zehn Kilometer südwestlich von Tall Tamr eine zweite Front gegen Stellungen des Islamischen Staats (IS) errichtet. Angaben der YPG zufolge konnte der IS bis zum 21. Mai 2015 aus zwanzig Dörfern vertrieben werden. Darunter sollen auch mehrere christliche Dörfer gewesen sein. Der Vorstoß der YPG wurde von Luftangriffen der US‑geführten Allianz begleitet.

ShareThis

KURDWATCH, 22. Mai 2015 – Am 20. Mai 2015 haben die Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) den rund fünfunddreißig Kilometer südwestlich der Stadt al‑Hasaka liegenden Dschabal ʿAbdulʿaziz (Çiyayê Kezwan) erobert und alle Kämpfer des Islamischen Staats (IS) von dort vertrieben. Der Dschabal ʿAbdulʿaziz ist die Verlängerung des Dschabal Sindschar im Irak. In den eroberten Gebieten leben neben einigen Kurden und Christen mehrheitlich Angehörige arabischer Stämme.

ShareThis

KURDWATCH, 22. Mai 2015 – Am 15. Mai 2015 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), auf einem Wochen- und einem Viehmarkt in ad‑Darbasiya zahlreiche junge Männer gegen ihren Willen rekrutiert. Genaue Zahlen liegen nicht vor.

ShareThis

KURDWATCH, 22. Mai 2015 – Am 16. Mai 2015 hat Didschla Muhammad, die stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der von der Partei der Demokratischen Union (PYD) eingesetzten Übergangsverwaltung für den Kanton ʿAfrin, in einem Interview mit der PYD‑nahen Nachrichtenagentur ANHA erklärt, dass der Legislativrat des Kantons am 7. Mai 2015 ein Wehrpflichtgesetz auf den Weg gebracht hat. Inhaltlich ist es mit dem am 13. Juli 2014 im Kanton Dschazira veröffentlichten Gesetz vergleichbar [weitere Informationen]. Aufgrund des Gesetzes sollen in Kürze auch im Kanton ʿAfrin junge Männer zwischen achtzehn und dreißig Jahren gezwungen werden, einen sechsmonatigen Wehrdienst in den Volksverteidigungseinheiten (YPG) der PYD abzuleisten.

ShareThis

KURDWATCH, 20. Mai 2015 – Am 9. Mai 2015 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), Nazir Mustafa an der syrisch-irakischen Grenze entführt. Das Mitglied des Lokalkomitees von al‑Malikiyader Demokratischen Partei Kurdistans – Syrien (PDK‑S) hatte versucht, den Grenzübergang Faisch Khabur Richtung Irakisch-Kurdistan zu passieren. Mustafa kam nach drei Tagen wieder frei.

ShareThis

KURDWATCH, 19. Mai 2015 – Am 13. und 14. Mai 2015 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), in ʿAmuda, al‑Qamischli und al‑Maʿbada (Girkê Legê) zahlreiche junge Männer zwangsrekrutiert. Genaue Zahlen liegen nicht vor.

ShareThis

KURDWATCH, 19. Mai 2015 – Am 11. Mai 2015 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), eine interne Sitzung der Demokratischen Partei Kurdistans – Syrien (PDK‑S) in einem Privathaus in dem fünf Kilometer südlich von ʿAfrin gelegenen Dorf Basuta unter Androhung von Waffengewalt beendet. Bei der Sitzung war unter anderem das Zentralkomiteemitglied der PDK‑S Husain Ibasch anwesend. Der Asayiş hat den Versammelten untersagt, weitere Sitzungen abzuhalten.

ShareThis

KURDWATCH, 15. Mai 2015 – Am 2. Mai 2015 haben fünfzehn bewaffnete oppositionelle Gruppierungen in Aleppo die Gründung eines Bündnisses gegen die Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) bekannt gegeben. In dem Bündnis namens »Labaiki ukhtah« (»Wir werden dir helfen, Schwester«) sind unter anderem die islamistische Dschabhat an‑Nusra sowie die Dschabhat asch‑Schamiya vertreten. Zuvor hatten Kämpfer der YPG in dem bis dahin von ihnen allein kontrollierten kurdischen Stadtteil Schaikh Maqsud eine verschleierte Bewohnerin an einem Kontrollpunkt beleidigt und später aufgefordert, ihr Haus zu räumen. Am 4. Mai unterschrieb das Bündnis eine gemeinsame Erklärung mit den Volksverteidigungseinheiten. Letztere verpflichten sich, die für den Übergriff auf die Frau Verantwortlichen einem juristischen Ausschuss zu übergeben, der seinen Sitz im Büro der Dschabhat asch‑Schamiya haben soll. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass Schaikh Maqsud fortan wie alle anderen Stadtteile Aleppos behandelt werden soll und nicht Teil der Übergangsverwaltung der PYD ist. Islamistische Gruppen können dort somit frei agieren. Ferner wurde ein Gefangenenaustausch zwischen beiden Seiten beschlossen.

ShareThis

KURDWATCH, 15. Mai 2015 - Am 10. Mai 2015 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), in al‑Qamischli eine vom dortigen Lokalkomitee des Kurdischen Nationalrats organisierte Demonstration aufgelöst. Die Kundgebung war als Unterstützung für die anhaltenden Proteste in den kurdischen Gebieten des Iran gedacht. Der Asayiş entführte fünf Demonstrationsteilnehmer. Sie kamen nach zwei Tagen wieder frei. Ein Demonstrant erklärte gegenüber KurdWatch: »Der Asayiş hat uns beschimpft. Sie haben uns gefragt, warum wir für eine Schlampe demonstrieren.« Die Titulierung »Schlampe« bezog sich auf die junge Frau, deren Tod zum Auslöser der Unruhen im Iran geworden war. Nach einer Vergewaltigung hatte sie durch einen Sprung aus dem zweiten Stock Selbstmord begangen.

ShareThis

KURDWATCH, 15. Mai 2015 – Am 9. Mai 2015 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), eine Kundgebung in al‑Maʿbada (Girkê Legê) aufgelöst. Die Kundgebung war von der Union der Frauen Kurdistans organisiert worden, die der Demokratischen Partei Kurdistans – Syrien (PDK‑S) nahesteht. Der Asayiş zog zahlreiche Mobiltelefone der Teilnehmer ein. Außerdem wurden zwei Journalisten des irakischkurdischen Fernsehsenders Rûdaw entführt. Sie wurden nach wenigen Stunden wieder freigelassen, ihre Kamera erhielten sie zerstört zurück. Die Kundgebung war als Solidaritätsveranstaltung mit den seit mehreren Tagen andauernden regimekritischen Demonstrationen in den kurdischen Gebieten des Iran geplant. Der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) wird vorgeworfen, die Proteste im Iran absichtlich zu radikalisieren, um dem Regime einen Vorwand zur schnellen Niederschlagung der Proteste zu geben.

ShareThis

KURDWATCH, 13. Mai 2015 – Anfang Mai 2015 haben Mitarbeiter der von der Partei der Demokratischen Union (PYD) für den Kanton Dschazira eingesetzten Übergangsverwaltung alle Lehrer in al‑Maʿbada (Girkê Legê) gezwungen, fünfhundert syrische Lira für den Wiederaufbau der zerstörten Stadt ʿAin al‑ʿArab (Kobanî) zu spenden. Nach Informationen von KurdWatch plant die PYD, auch von Ladenbesitzern und Bauern Spenden zu erzwingen.

ShareThis

KURDWATCH, 12. Mai 2015 – Am 3. Mai 2015 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), Internetcafés und Kaffeehäuser in Raʾs al‑ʿAin (Serê Kaniyê) gestürmt und zahlreiche junge Männer zwangsrekrutiert. Gleichzeitig wurden weitere Personen auf offener Straße aufgegriffen. Empörte Angehörige forderten beim Asayiş vergebens die Freilassung ihrer Söhne. Aus der Zahl der protestierenden Angehörigen kann geschlossen werden, dass mehr als dreißig Personen rekrutiert worden sein müssen. Zuletzt gab es am 4. April 2015 eine ähnliche Entführungswelle [weitere Informationen].

ShareThis

KURDWATCH, 12. Mai 2015 – Am 6. Mai 2015 haben Unbekannte in al‑Hasaka mehrere Raketen auf die überwiegend von Kurden bewohnten Stadtteile al‑Mufti und as‑Salihiya abgefeuert. Dabei kamen mindestens vier Zivilisten ums Leben. Am selben Tag explodierte eine Autobombe an einem Kontrollpunkt der Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD). Nach Informationen der YPG starben drei ihrer Kämpfer, andere Quellen gehen von bis zu fünfzehn Opfern aus. Am 7. Mai 2015 verhängte die YPG eine nächtliche Ausgangssperre über die beiden erwähnten Stadtteile.

ShareThis

KURDWATCH, 11. Mai 2015 – In dem überwiegend von Kurden bewohnten Damaszener Stadtteil Ruknuddin sind am 4. Mai 2015 zwei Bomben explodiert. Bei mindestens einer von ihnen handelte es sich um eine Autobombe. Drei Menschen starben und zahlreiche weitere wurden verletzt. Das Viertel wird vom syrischen Regime kontrolliert.

ShareThis

www.kurdwatch.org -  © 2009 - 2015 [ E-Mail: info@kurdwatch.org ]