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KURDWATCH, 24. Juli 2014 – Am 16. Juli 2014 hat die Partei der Demokratischen Union (PYD) Badran Misto, Mitglied des Zentralkomitees der Kurdischen Einheitspartei (Yekîtî), aus Syrien verbannt. Misto war am 27. Juni aus seinem Haus in Raʾs al‑ʿAin entführt worden [weitere Informationen zum Fall]. Einer Erklärung der Yekîtî zufolge beruht die Verbannung auf dem Urteil eines PYD‑Gerichts.

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KURDWATCH, 24. Juli 2014 – Kanʿan Barakat, Vorsitzender des Innenausschusses der von der Partei der Demokratischen Union (PYD) eingesetzten Übergangsverwaltung für den Kanton Dschazira hat in einem Interview mit der PYD‑nahen Nachrichtenagentur Hawar bekannt gegeben, dass alle Parteien, Institutionen und Vereine bis spätestens 17. August 2014 eine Genehmigung beantragen müssen. Organisationen, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, werden geschlossen.

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KURDWATCH, 20. Juli 2014 – Am 11. Juli 2014 hat der Generalausschuss der Kurdischen Jugend (Mitglied im Kurdischen Nationalrat) in al‑Qamischli eine Demonstration gegen Angriffe des Islamischen Staats auf ʿAin al‑ʿArab (Kobanî) organisiert. Etwa zwanzig Personen nahmen an der Demonstration teil.

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KURDWATCH, 20. Juli 2014 – Am 13. Juli 2014 hat der Militärische Nachrichtendienst Haitham Farhan Haso (geb. 1980) in Damaskus aus der Haft entlassen. Der Student und Journalist, der sich auch in der SAWA‑Koalition engagiert, war am 16. Januar 2013 nach seiner Rückkehr aus der Türkei in ar‑Raqqa verhaftet worden.

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KURDWATCH, 20. Juli 2014 – Am 15. Juli 2014 sind im von der Partei der Demokratischen Union (PYD) kontrollierten Tall Tamr vier Personen, darunter ein neunjähriger Junge, bei der Explosion einer Autobombe ums Leben gekommen. Alle Opfer sind arabische Zivilisten. Der Hintergrund der Explosion ist nicht bekannt.

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KURDWATCH, 19. Juli 2014 – Am 5. Juli 2014 haben Kämpfer der Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) das fünf Kilometer westlich von al‑Qamischli gelegene Dorf Naf Kur umstellt und die Dorfbewohner aufgefordert, zwei aus PYD‑Gewahrsam entflohene Personen auszuliefern. Die Kämpfer durchsuchten mehrere Häuser. Dabei entdeckten sie die Geflüchteten und brachten sie erneut in ihre Gewalt. Danach zog sich die YPG wieder aus dem Dorf zurück. Die YPG unterhält im nahe gelegenen Himu ihre größte militärische Einrichtung.

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KURDWATCH, 17. Juli 2014 – Am 27. Juni 2014 haben Angehörige des seit dem 20. August 2013 inhaftierten Studenten Scherwan Abdullah Barakat (geb. 1993 in ʿAmuda) eine Sterbeurkunde des Militärischen Nachrichtendienstes bekommen, der zufolge Barakat am 16. Februar 2014 verstorben ist. Als Ursache werden Herz- und Atemstillstand nach Kreislaufversagen angegeben. Barakat war an der Universität von Homs verhaftet worden und der Palästinaabteilung des Militärischen Nachrichtendienstes in Damaskus überstellt worden. Die Angehörigen duften den Leichnam Barakats weder beerdigen noch ansehen.

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KURDWATCH, 17. Juli 2014 – Am 9. Juli 2014 hat die Partei der Demokratischen Union (PYD) in ʿAmuda eine Demonstration gegen Angriffe des Islamischen Staats auf ʿAin al‑ʿArab (Kobanî) organisiert, an der etwa dreihundert Personen teilnahmen.

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KURDWATCH, 16. Juli 2014 – Am 7. Juli 2014 demonstrierten mehrere Dutzend Einwohner des fünf Kilometer westlich von al‑Qamischli gelegenen und mehrheitlich arabisch bewohnten Ortes Himu gegen die herrschende Stromknappheit. Sie blockierten die Straße von al‑Qamischli nach ʿAmuda für mehrere Stunden, bis die Kundgebung durch den Asayiş, den Sicherheitsdienst der Partei der Demokratischen Union (PYD), aufgelöst wurde. Die Einwohner von Himu beschuldigen die von der PYD eingesetzte Übergangsverwaltung für den Kanton Dschazira, den Strom von Himu nach al‑Qamischli umgeleitet zu haben. Die Übergangsverwaltung wiederum wirft den Einwohnern des Ortes vor, illegal Strom zu beziehen.

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KURDWATCH, 15. Juli 2014 – Am 7. Juli 2014 kam es westlich der Stadt Tall Abyad erneut zu schweren bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Kämpfern des Islamischen Staats und Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD). Genaue Angaben über die Zahl der Opfer liegen nicht vor.

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