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KURDWATCH, 21. November 2014 – Am 4. November 2014 haben Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) die fünfzehnjährige Schülerin Nadschah Nerwan Ahmad aus ihrer Schule in dem zehn Kilometer östlich von al‑Malikiya (Dêrik) gelegenen Ort al‑Kazimiya entführt. Ein Familienangehöriger erklärte gegenüber KurdWatch: »Gegen vierzehn Uhr hat der Lehrer uns mitgeteilt, dass unsere Tochter von Hevals [PKK‑Anhänger, wörtlich »Freunde«] entführt wurde. Wir wissen nicht, wo sie genau ist.« Die Familie geht davon aus, dass ihre Tochter zwangsrekrutiert wurde.

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KURDWATCH, 21. November 2014 – Am 6. November 2014 haben Mitarbeiter des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), den fünfundzwanzigjährigen Ziyad Salih Oso in ad‑Darbasiya erschossen. Oso war im Zuge der massenhaften Zwangsrekrutierung [weitere Informationen] vom Asayiş entführt worden, konnte aber aus einem PYD‑Gefängnis in Tall Maʿruf fliehen. Ein Angehöriger erklärte gegenüber KurdWatch: »Als Mitarbeiter des Asayiş sein Haus stürmten, versuchte Ziyad, im Schlafanzug zu fliehen. Sie haben ihn unweit von seinem Haus erschossen.«

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KURDWATCH, 21. November 2014 – Am 4. November 2014 haben Mitglieder der PYD‑nahen Revolutionären Jugend im zehn Kilometer westlich von al‑Qahtaniya (Tirbesipî) gelegenen Tall Schaʿir die vierzehnjährige Chiman Muhammad Sadiq Ahmad unter Anwendung von Gewalt aus der Schule entführt. Die Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) verweigern den Eltern die Rückkehr ihrer Tochter und teilte mit, dass diese eventuell nach Kandil gebracht werde. Außerdem wurden der Familie Konsequenzen angedroht, sollten sie weiter in den Medien über die Entführung ihrer Tochter sprechen.

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KURDWATCH, 21. November 2014 – Am 5. November 2014 haben Mitarbeiter der von der Partei der Demokratischen Union (PYD) eingesetzten Übergangsverwaltung für den Kanton Dschazira in al‑Qahtaniya (Tirbesipî) Wahlunterlagen verteilt. Den Dokumenten zufolge sollen der Legislativrat und Gemeindeverwaltungen gewählt werden. Genauere Informationen liegen nicht vor.

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KURDWATCH, 21. November 2014 – Am 3. November 2014 hat der Islamische Staat (IS) in Manbidsch über siebzig entführte Kurden aus ʿAin al‑ʿArab (Kobanî) freigelassen, die innerhalb der vergangenen zwölf Monate entführt worden waren. Genaue Informationen über die Gesamtzahl der vom IS entführten Kurden liegen nicht vor.

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KURDWATCH, 13. November 2014 – Am 30. Oktober 2014 hat der Islamische Staat (IS) die letzten fünfundzwanzig der am 29. Mai 2014 entführten Schüler aus ʿAin al‑ʿArab (Kobanî) in Manbidsch freigelassen [weitere Informationen].

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KURDWATCH, 12. November 2014 – Zwischen dem 30. Oktober und dem 1. November 2014 sind irakischkurdische Peschmerga mit schweren Waffen in ʿAin al‑ʿArab (Kobanî) eingetroffen. Medienberichten zufolge soll es sich insgesamt um rund zweihundert Kämpfer handeln. Auch Einheiten der Freien Syrischen Armee (FSA)erreichten die Stadt. Die Ankunft der Kämpfer wurde von schweren Luftangriffen der US‑Luftwaffe auf Stellungen des Islamischen Staats (IS) begleitet. Zwischen dem 1. und 7. November 2014 wurden zudem zahlreiche Boden-Boden-Raketen auf IS‑Stellungen in der Stadt ʿAin al‑ʿArab abgefeuert, Erfolge konnten jedoch bislang nicht vermeldet werden.

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KURDWATCH, 12. November 2014 – Am 24. Oktober 2014 ist der fünfundsechzigjährige ʿAbdulwahhab Ibrahim Ibrahim aus einem Gefängnis des Islamischen Staats (IS) im fünfzig Kilometer südlich von al‑Hasaka gelegenen asch‑Schaddada entlassen worden. Ibrahim war am 2. Oktober 2014 auf dem Weg zwischen al‑Qamischli und al‑Hasaka von IS‑Kämpfern entführt worden. Er wurde beschuldigt, Mitglied der Partei der Demokratischen Union (PYD), zu sein. Er wurde nicht gefoltert.

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KURDWATCH, 12. November 2014 – Am 23. Oktober 2014 haben Kämpfer des Islamischen Staats (IS) bei Hasu Ratla (Gundikê Seîd), fünf Kilometer südöstlich von al‑Qahtaniya (Tirbesipî), einen Öltransporter angehalten und den Fahrer, Yasir al‑ʿAbbu, sowie den Beifahrer, Turki Zurara, in ihre Gewalt gebracht. Zurara konnte entkommen, al‑ʿAbbu wurde enthauptet und der Tanker niedergebrannt. IS‑Kämpfer haben als Grund für die Ermordung die Kooperation des Fahrers mit der Partei der Demokratischen Union (PYD) angegeben. Diese vermutete Kooperation haben sie vermutlich aus der Tatsache geschlossen, dass al‑ʿAbbu in einem Gebiet, in dem die PYD die Ölfelder kontrolliert, über einen Öltransporter verfügt.

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KURDWATCH, 9. November 2014 – Am 26. Oktober 2014 hat der Asayiş, der Sicherheitsdienst der Partei der Demokratischen Union (PYD), Parwar Yusuf aufgefordert, mitsamt seiner Frau und seinen drei Kindern binnen eines Tages das von ihnen bewohnte Haus in al‑Maʿbada (Girkê Legê) zu räumen. Das Haus gehört dem syrischen Agrarministerium, bei dem Yusuf angestellt ist. Er ist im Besitz eines gültigen Mietvertrags. Zudem hat das örtliche Volksgericht, eine PYD‑Institution, ein Urteil erlassen, wonach er das Haus weiterhin bewohnen darf.

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KURDWATCH, 9. November 2014 – Am 28. Oktober 2014 haben Unbekannte in al‑Qamischli eine Handgranate in das Haus des Führungsmitglieds der Kurdischen Jugendbewegung Yilmaz Saʿid geworfen. Die Granate explodierte nicht, es entstand kein Schaden. Der Hintergrund des Anschlags ist nicht bekannt. Saʿid lebt im Ausland, das Haus wird von Angehörigen bewohnt.

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KURDWATCH, 9. November 2014 – Am 29. Oktober 2014 hat der Kämpfer der Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) Anas Fauaz Hadsch ʿAbbas an einem Kontrollpunkt in der Nähe von Khazna, einem fünfzehn Kilometer südöstlich von al‑Qamischli gelegenen Ort, Muhammad Ibrahim Saʿdun (geb. 1992 in al‑Qamischli) erschossen. Saʿdun hatte versucht, den Kontrollpunkt ohne Halt zu passieren. ʿAbbas befindet sich aus Angst vor Blutrache auf der Flucht. Die YPG hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.

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KURDWATCH, 9. November 2014 – Am 23. Oktober 2014 hat der Asayiş, der Sicherheitsdienst der Partei der Demokratischen Union (PYD), ein führendes Mitglied der Kurdischen Jugendbewegung entführt. Mahmud Ramadan hatte versucht, die syrisch-türkische Grenzen bei al‑Maʿbada (Girkê Legê) illegal zu überqueren. Er kam am 24. Oktober 2014 wieder frei. Der Asayiş begründete die Entführung mit einer fehlenden Ausreisegenehmigung.

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