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Aleppo: Demokratische Yekîtî und PYD identifizieren angebliche Mörder von Scharzad Hadsch Raschid

KURDWATCH, 29. Februar 2012 – Am 24. Februar 2012 hat die Kurdische Demokratische Einheitspartei in Syrien (Demokratische Yekîtî) in einer Presseerklärung bekannt gegeben, die mutmaßlichen Mörder ihres Parteimitglieds Scharzad Hadsch Raschid [weitere Informationen zum Fall] seien identifiziert. Der Sekretär der Demokratischen Yekîtî, Muhiyuddin Schaikh Ali, erklärte gegenüber KurdWatch, er habe gemeinsam mit Vertretern der Partei der Demokratischen Union (PYD), die bei der Festnahme der Mörder geholfen hätte, die aus der Region stammenden arabischen Syrer Hasan Hamidu Muhammad Dschamil (geb. 1977) und Muhammad Muhammad ʿAli (geb. 1978) dem Vater am Grab des Getöteten symbolisch übergeben. Anschließend seien die Mörder in ihrem Herkunftsort ʿAnadan den syrischen Behörden ausgehändigt worden. Ein Aktivist aus ʿAfrin bezeichnete diese Geschichte als »Schmierentheater«.
Die PYD, so der Informant, sei unsicher geworden, weil die Freie Syrische Armee auch in ʿAfrin zunehmend stärker werde, und habe deshalb gemeint, zu ihrer eigenen Entlastung »Mörder« präsentieren zu müssen. Insgesamt agiere die PYD derzeit zurückhaltender als in den vergangenen Wochen und patrouilliere zumindest tagsüber nicht mehr mit Waffen in den Straßen. Seinen Informationen zufolge gebe es zwischen Aleppo und ʿAfrin immer wieder Checkpoints der Freien Syrischen Armee.

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