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Al‑Qamischli: Vater und Sohn in Haft schwer gefoltert
12. Februar 2010 – Der Militäreinzelrichter in al‑Qamischli hat am 10. Februar 2010 die Entscheidung im Fall Mehmûd Zibêr Mehmûd, Zibêr Hesen Mehmûd und Ebdilwehab Şêxmûs el‑Faris auf den 18. Februar 2010 vertagt. Die Entscheidung erfolgte, weil die beiden erstgenannten Personen aus unbekannten Gründen nicht aus dem Gefängnis von al‑Qamischli zur Gerichtsverhandlung gebracht worden waren. Die letztgenannte Person befindet sich derzeit nicht mehr in Haft. KurdWatch liegen Informationen vor, denen zufolge Mehmûd Zibêr Mehmûd und Zibêr Hesen Mehmûd während der Untersuchungshaft bei der Kriminalpolizei in al‑Qamischli und al‑Hasaka Folter ausgesetzt waren. Mehmûd Zibêr Mehmûd wurde zudem von Angehörigen des Direktorats für politische Sicherheit in al‑Hasaka und Damaskus (al‑Faihaʾ-Gefängnis) gefoltert. Beide Personen wurden wiederholt geprügelt und beschimpft. Sie wurden mit Metallkabeln auf die Fußsohlen geschlagen (sogenannte Falaqa-Methode, Bastonade) sowie festgebunden und auf sämtliche Körperteile geschlagen bzw. mit Elektroschocks traktiert (sogenannter »fliegender Teppich«). Mehmûd Zibêr Mehmûd wurde zudem am Hals an einem Ventilator an der Decke aufgehängt, er verlor nach kurzer Zeit das Bewusstsein. [Weitere Informationen zum Fall]
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